Presseinformation

Fraunhofer-Gründerpreis geht an Multiphoton Optics GmbH

22.2.2017

Am Dienstag, 21. Februar 2017 erhielt die Multiphoton Optics GmbH den mit 5.000 Euro dotierten Fraunhofer-Gründerpreis, den Fraunhofer Venture gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds verleiht. Der Preis ehrt die Entwicklung des Unternehmens auf dem Gebiet des hochpräzisen 3D-Drucks. Das 2013 aus dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hervorgegangene Spin-off entwickelt und vertreibt eine hochprä¬zise 3D-Druckplattform, die es ermöglicht, komplexe dreidimensionale Strukturen vom Millimeter- bis in den Mikrometerbereich und kleiner zu erzeugen. Besonders für die Zukunft der Datenübertragung birgt die Technologie großes Potential.

v. l.: Daniel Kühn (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Valentin Ratz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Kurz (Fraunhofer-Gesellschaft), Benedikt Stender (Multiphoton Optics GmbH),  Dr. Alexander Krupp (Multiphoton Optics GmbH) und Felix Kiesel (Multiphoton Optics GmbH)
© Foto Fraunhofer Venture

v. l.: Daniel Kühn (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Valentin Ratz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Kurz (Fraunhofer-Gesellschaft), Benedikt Stender (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Krupp (Multiphoton Optics GmbH) und Felix Kiesel (Multiphoton Optics GmbH)

v. l.: Daniel Kühn (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Valentin Ratz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Kurz (Fraunhofer-Gesellschaft), Benedikt Stender (Multiphoton Optics GmbH),  Dr. Alexander Krupp (Multiphoton Optics GmbH) und Felix Kiesel (Multiphoton Optics GmbH)
© Foto Fraunhofer Venture

v. l.: Daniel Kühn (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Valentin Ratz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Kurz (Fraunhofer-Gesellschaft), Benedikt Stender (Multiphoton Optics GmbH), Dr. Alexander Krupp (Multiphoton Optics GmbH) und Felix Kiesel (Multiphoton Optics GmbH)

Der digitale Datenverkehr ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Leistungsfähige Datenübertragungssysteme wie Hochleistungs-Computer stoßen dabei immer mehr an ihre Grenzen. Eine Lösung ist die optische Datenübertragung, die durch wesentlich weniger Prozesse und eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit um ein Vielfaches energieeffizienter und somit kostengünstiger ist. Die Multiphoton Optics GmbH ermöglicht hochpräzisen 3D-Druck von komplexen dreidimensionalen Strukturen im Nano- und Mikro­meterbereich. So können optische Komponenten, wie etwa photonische Chips, Laserdioden und Glasfasern durch dreidimensionale optische Elemente miteinander verbunden werden. „Diese Elemente in industriellem Maßstab herstellen zu können – das ist ein Meilenstein für die optische Datenübertragung“, erklärt Dr. Ruth Houbertz, Gründerin und CEO der Multiphoton Optics GmbH.

Auszeichnung für unternehmerische und technologische Leistungen

Am Dienstag, 21. Februar 2017 wurde das Spin-off mit dem Fraunhofer-Gründerpreis ausgezeichnet. „Die Multiphoton Optics GmbH ist weltweit führend in der Herstellung von Mikrooptiken mittels hochpräzisem 3D-Druck. Insbesondere mit der 2015 gelaunchten hoch­ präzisen 3D-Druckplattform LithoProf3D und der 2016 eingeführten Software LithoSoft3D® verzeichnet das Unternehmen große Erfolge. Zudem hat Multiphoton Optics im Januar einen Produktionsvertrag mit der Heidelberger Druckmaschinen AG abgeschlossen, der nun auch die Skalierbarkeit des Produktionsprozesses der LithoProf3D-Anlagenplattform ermöglicht“, begründet Thomas Doppelberger, Leiter von Fraunhofer Venture, die Entscheidung der Jury. „Mit dem Fraunhofer-Gründerpreis wollen wir diese herausragenden unternehmerischen und technologischen Leistungen würdigen.“ Auch Dr. Andreas Olmes, Investment Director und Prokurist beim High-Tech Gründerfonds, bestätigt die beachtliche Entwicklung der Spin-offs: „Multiphoton Optics schließt die Lücke zwischen Elektronik und Photonik und eröffnet so ganz neue Möglichkeiten für die Datenübertragungssysteme der Zukunft. Damit leistet das Unternehmen nicht nur einen enormen technologischen Fortschritt, sondern auch einen großen Nutzen für die Gesellschaft.“  

Für Dr. Ruth Houbertz war die Zusammenarbeit mit Fraunhofer Venture und dem High-Tech Gründerfonds ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Unternehmens: „Ich habe immer einen erfahrenen Ansprechpartner an meiner Seite, um vor allem unternehmerische Fragestellun­gen und Entscheidungen zu reflektieren.“

Der Fraunhofer-Gründerpreis

Der Fraunhofer-Gründerpreis entstand im Rahmen der neuen Ausgründungs- und Beteiligungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft und wurde 2016 zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet ein am Markt aktives und erfolgreiches Spin-off aus, dessen Produkte und Dienstleistungen einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen aufweisen. Mit der Auszeichnung wollen Fraunhofer Venture und der High-Tech Gründerfonds herausragende Gründungsprojekte honorieren und Ausgründungsvorhaben innerhalb der Fraunhofer- Gesellschaft weiter fördern.