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Fraunhofer Venture

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HANNOVER MESSE wird zur Start-up-Hochburg – Fraunhofer Venture präsentiert Spin-offs am tech transfer-Stand

Die HANNOVER MESSE ist auch in diesem Jahr wieder der ideale Ort, um Technologietransfer und den Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft voranzutreiben. Vor allem für Newcomer ist es eine große Chance, sich mit ihren Ideen den Besuchern zu präsentieren und sich zu vernetzen. Zum ersten Mal zeigen daher 40 Start-ups aus unterschiedlichen Technologiebereichen ihre Innovationen im Rahmen des Marktplatzes »tech transfer – Gateway- 2Innovation«, kurz tech transfer, in Halle 2, Stand D07.

Eine Neuheit mit Signalcharakter: Der Bereich Unternehmensgründungen erhält einen deutlich höheren Stellenwert als in den Jahren zuvor. Fraunhofer Venture war an der Neuausrichtung mitbeteiligt und ist selbst mit fünf Spin-offs auf dem Stand vertreten. Insgesamt stellen Unternehmensgründerinnen und -gründer von sieben Forschungseinrichtungen und Start-up-Netzwerken ihre Innovationen und Produkte auf der weltweit wichtigsten Industriemesse vor.

Der Stand stellt eine ideale Plattform für junge Gründerinnen und Gründer dar, um nicht nur vom Know-how-Austausch und Netzwerkgedanken untereinander zu profitieren, sondern auch Kontakte zu potentiellen Kunden und Investoren zu knüpfen. Auf knapp 100 Quadratmetern zeigen die Start-ups, Spin-offs und Initiativen in der Gründungsphase ihre Entwicklungen. Neben dem eigenen Messeauftritt können sich die Start-ups auch auf dem tech transfer-Forum vorstellen. An allen fünf Messetagen bietet das Forum ein Programm mit über 60 Vorträgen und Diskussionen. Details zum Programm finden Sie hier: http://www.hannovermesse.de/aussteller/tech-transfer-forum/D929498

Fraunhofer Venture war maßgeblich an der Neukonzeption und Neuausrichtung beteiligt und ist selbst mit fünf Spin-offs auf dem Stand vertreten.  

mifitto GmbH:

Das Duisburger Unternehmen hat eine individuelle und passgenaue Größenberatung entwickelt, mit der Käufer bereits vor der Bestellung die richtige Schuhgröße ermitteln können. Dazu werden die Maße der Schuhe mit denen des Fußes abgeglichen. Stimmen die Maße überein, wird eine Kaufempfehlung  ausgesprochen. Dies spart nicht nur Kosten, sondern wirkt sich auch durch die Vermeidung von passformbedingte Retouren positiv auf die Umwelt aus. https://mifitto.com/

ModulDepot GmbH:  

Mit einem innovativen, modularen Gebäudekonzept können Kunst- und Kulturgüter für Museen, Archive und Privatsammlungen optimal gelagert werden. Die Kernkompetenz der ModulDepot GmbH liegt im Bau solcher modularen Depot- und Archivgebäuden in Niedrigenergiebauweise. Die entwickelte Lösung wird zum einen der Aufbewahrung von sensiblen Kulturgütern gerecht, ist aber gleichzeitig flexibel, wirtschaftlich und ressourcenschonend. http://www.moduldepot.de/

SmartMembranes GmbH:

Die SmartMembranes GmbH stellt hochgeordnete nano- und makroporöse Membranen aus Aluminiumoxid und Silizium her, deren Porendurchmesser mit der Präzision auf Nanometerebene eingestellt werden können. Diese Membranen können zur speziellen Filterung von Wasser, Luft oder anderen Stoffen eingesetzt werden. Die Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Forschung sind nahezu unbegrenzt. www.smartmembranes.de

SURAGUS GmbH:

Die SURAGUS GmbH entwickelt Systeme zur berührungslosen inline- und offline- Charakterisierung von Carbonfaserwerksstoffen und Dünnschichten. Außerdem bietet das Unternehmen hochauflösende Leitfähigkeits-Mapping-Systeme zur Fehlerdetektion und Qualitätssicherung einfacher sowie komplexer Schichtsysteme an. Des Weiteren entwickelt SURAGUS Testlösungen für die Strukturanalyse von Kohlefaser-Werkstoffen (RCF, Carbongelege, Carbongewebe, Carbonfliese, Prepegs und CFK) und für die Bestimmung lokaler Flächengewichtsveränderungen. http://www.suragus.com/de

Subitec GmbH:

Subitec verfügt über die führende Technologie, um Algenbiomasse in industriellem Maßstab zu kultivieren. Die Algenbiomasse kann zur Gewinnung hochpreisiger Wertstoffe für die chemische und kosmetische Industrie, sowie für Nahrungsergänzungs- und Futtermittel genutzt werden. Grundlage für die industrielle Nutzung von Mikroalgen und deren Inhaltsstoffe ist der weltweit patentierte Flat Panel Airlift (FPA) Photobioreaktor. Der FPA-Reaktor ermöglicht die Produktion von Algenbiomasse unter Nettoenergiegewinn – die grundlegende Voraussetzung für die energetische Nutzung der Biomasse als Biokraftstoff, Bioethanol und Biogas. www.subitec.com

Professor Alexander Verl: neuer Vorstand bei Fraunhofer

Am 1. April 2014 trat Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl sein Amt als Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle an. Der ehemalige Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA wechselt in die oberste Führungsebene der Fraunhofer-Gesellschaft. Das neue Ressort wurde installiert, um weitere Potentiale innerhalb von Fraunhofer zu erschließen – in der Vermarktung von Forschungsleistungen und in der Verwertung von Forschungsergebnissen.

»Wir wollen einen Mehrwert für Kunden schaffen, indem wir ihnen Ansprechpartner und Kontakte bieten, die oberhalb der Institutsgrenzen liegen. Die Aktivitäten werden dabei auch über das hinausgehen, was Verbünde und Allianzen bisher gemacht haben«, sagt Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, möchte er die Stärke der gesamten Fraunhofer-Gesellschaft nutzen und systemische Lösungen anbieten. »Wir wollen Anwalt des Kunden sein, ihm den Zugang zum komplexen Netzwerk Fraunhofer vereinfachen und die darin verteilten, vielfältigen Kompetenzen noch besser erschließen.« Ein Weg besteht zum Beispiel darin, die Interessen von bestimmten Branchen zu bündeln und diese mit Leistungsportfolio von Fraunhofer abzugleichen, um konkrete Angebote zu entwickeln.

Das Thema Ausgründungen kennt Verl aus eigenem Erleben. »Ich glaube, die Gründerkultur ist noch nicht soweit entwickelt, wie sie idealerweise für die Volkswirtschaft sein könnte. In Deutschland herrscht ein Sicherheitsdenken vor, insbesondere die sehr guten und guten Absolventen sehen Firmengründung nicht als Option wie in Amerika, sondern eher als Notlösung«, resümiert er. Den Gründerspirit bei Fraunhofer möchte er voranbringen; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, sich selbstständig zu machen: »Fraunhofer bietet sehr viele interessante Chancen. Das möchte ich in Zukunft noch stärker fördern, beispielsweise aktiv auf potentielle Kandidaten zugehen, damit mehr Unternehmensgründungen aus den Instituten entstehen.«

SURAGUS expandiert erfolgreich nach Südkorea

Während ihres Besuchs in Deutschland informierte sich die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye über innovative deutsche Unternehmen und Forschungspartner. Marcus Klein, Geschäftsführer von SURAGUS, betonte im Rahmen des Treffens die Wichtigkeit der Geschäfts- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Südkorea und deutschen Firmen wie SURAGUS. Er stellte vor allem die Innovationskraft deutscher Unternehmen heraus. „Technologische Quantensprünge erfordern eine reibungslose Kooperation von Industriepartnern und Forschungsinstituten“, sagte Klein in seinem Vortrag vor der südkoreanisch- deutschen Regierungs- und Forschungsdelegation. „Wir sehen jetzt schon, dass Korea in Zukunft technologisch und wirtschaftlich eine noch größere Rolle spielen wird.“

Das Meeting am 28. März 2014 beschäftigte sich mit Strategien zur Förderung von ‚Hidden Champions‘ durch die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Forschungsinstituten. SURAGUS gilt dabei als Vorzeigebeispiel in der Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft für die effiziente HighTech-Produktentwicklung. Das Dresdner Unternehmen liefert Prüfsysteme an südkoreanische Technologiekonzerne und unterhält seit Langem sehr gute Geschäftsbeziehungen.

10 Types of Innovation - Mit der richtigen Methode zum richtigen Geschäftsmodell am 9. Mai in München

Was hat ein Apple iPhone, das ein Nokia Windows Phone nicht hat? Warum ist Hilti für Baufirmen das Nonplusultra? Worauf baut Lego jenseits der Steine? Wie kann es sein, dass eine Nespresso-Kapsel im Laden zum Kunstwerk hochstilisiert wird?

Früher haben wir einen Kaffee oder ein Telefon gekauft, heute kaufen wir - was eigentlich? Wo hört das Produkt auf und wo fängt das Geschäftsmodell an? Waren Geschäftsmodelle in der Vergangenheit meist dem physischen Produkt nachgeordnet, wird das Geschäftsmodell mit der Digitalisierung zunehmend zum eigentlichen Produkt. Die Grenzen verschwimmen.

Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus des Workshops auf der Entwicklung des innovativen Gesamtkonzepts. Dabei werden drei Gruppen von Innovationsmerkmalen (Produkt-Konfiguration, Produkt-Angebot und Produkt-Erleben) über die reine Technologieentwicklung hinaus berücksichtigt.

Der Workshop richtet sich an Produktmanager und Innovations-Verantwortliche aller Industrien von der operativen bis zur strategischen Ebene. Eine heterogene Gruppe ist dem lebendigen Austausch bei der praktischen Arbeit im Workshop förderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt.

8. Private Equity-Konferenz NRW am 19. Mai in Düsseldorf

Gemeinsam mit dem Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) e.V. und dem Private Equity Forum NRW lädt die NRW.BANK am 19. Mai 2014 nach Düsseldorf ein. Wachstumsvorhaben, Innovationsmaßnahmen und Unternehmensnachfolge sind regelmäßig Finanzierungsanlässe, für die sich Beteiligungskapitalfinanzierungen besonders eignen.

Auf der diesjährigen Private Equity-Konferenz stellen dazu Unternehmer ihre Finanzierungsgeschichte mit Private Equity vor und diskutieren mit Investoren über ihre Beweggründe für Investitionen und ihre Erfahrungen mit dieser Finanzierungsform.

Ergänzend zum zentralen Programm präsentieren junge und innovative Unternehmen ihre Geschäftsvorhaben auf einem Marktplatz für Beteiligungskapital. Hier können Investoren und Business Angels persönliche Eindrücke von Unternehmern und Unternehmen gewinnen, die ihrerseits auf der Suche nach Kapital und dem Austausch mit Investoren sind.

Herzlich willkommen sind alle, die sich für das Thema Beteiligungskapital interessieren, auf der Suche nach Kapital oder Investmentoptionen sind und Kontakte pflegen oder intensivieren möchten. Die Konferenz richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen.