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Reiner Dietsch von AXO DRESDEN GmbH im Gespräch

Finanzierung und Wachstum – das Spin-off AXO DRESDEN berichtet

Die AXO DRESDEN GmbH wurde 2002 als Spin-off aus dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden gegründet. Die mehr als 20-jährige Erfahrung sowohl in der Präzisionsbeschichtung als auch auf röntgenoptischem Gebiet garantiert einem breiten Kundenkreis effektive, maßgeschneiderte Lösungen. Mit Unterstützung von Fraunhofer Venture hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt etabliert. Reiner Dietsch, Geschäftsführer der AXO DRESDEN GmbH, berichtet über die Entwicklung des Unternehmens seit der Gründung.

Wie kam es zu Ihrer Gründungsidee?

Die Gründungsidee entstand durch eigene Entwicklungsarbeiten hier im Hause. Wir hatten 1988 mit der Entwicklung von Multischicht-Röntgenoptiken begonnen und  konnten nach der Wiedervereinigung mit dem Übergang in die Fraunhofer-Gesellschaft auf diesem Gebiet weiterarbeiten. Für die Entwicklung  einer Technologie zur Herstellung strahlformender Röntgenoptiken auf Basis von Gradientenschichten  erhielten wir 1997 den Fraunhofer-Preis. Dazu war es notwendig, die Ultrapräzisionsbeschichtung an die Erfordernisse der Röntgenoptik anzupassen und eine Pilotproduktion zu etablieren. Aufgrund der wachsenden Akzeptanz dieser Technologie und ihrer Produkte am Markt entschieden wir uns gemeinsam mit Fraunhofer Venture, eine Firma auszugründen, was dann im Jahre 2002 geschah.

Wie kam die erste Finanzierung zu Stande und wofür wurde das Geld eingesetzt?

In der Gründungsphase haben wir uns aus eigenen Mitteln finanziert. Das eingesetzte Kapital wurde natürlich in erster Linie für Betriebsmittel eingesetzt, um die Produktion in Gang zu bringen. Darüber hinaus wurden ab 2003 bereits erste Investitionen getätigt.

Gab es eine zweite Finanzierungsrunde?

Selbstverständlich mussten wir größere Investitionen vornehmen, so haben wir z.B. bis Ende 2004 ca. 1 Mio. Euro vorwiegend in neue Anlagentechnik investiert. Aus der Portokasse konnte das natürlich nicht bezahlt werden. Über die Hausbank und öffentliche Förderprogramme wurde diese Investitionsfinanzierung schließlich sichergestellt.

Was ist entscheidend innerhalb der Wachstumsphase?

Für uns war es entscheidend, in der Wachstumsphase einen breiten Kundenstamm aufzubauen. Das setzt innovative Produkte voraus, die am Markt nachgefragt werden. Der Vertrieb musste überhaupt erst aufgebaut und parallel dazu die Produktpalette ständig erweitert werden. Durch diese Maßnahmen sind wir heute  zu einem weltweit agierenden Unternehmen geworden.

Auf was muss bei der Finanzierung geachtet werden?

Im Vordergrund steht immer die Liquidität des Unternehmens. Das mag allgemein klingen, ist aber ein wichtiger Aspekt. Wir haben eine sehr sparsame Ausgabenpolitik betrieben und die Bilanzkennziffern ständig im Auge. Es ist erwiesenermaßen so, dass  Unternehmen mit  hoher Eigenkapitalquote meist günstigere Zinskonditionen bei den Banken finden.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit Ihren internationalen Vertretungen aus und welche Rolle spielen diese Kooperationen im Wachstumsprozess Ihres Unternehmens?

Bei den internationalen Vertretungen handelt es sich um Partner im Ausland, die unsere Produkte in der jeweiligen Region vertreiben. Unsere Hauptprodukte, Multischicht-Röntgenoptiken und daraus aufgebaute Systeme sowie die Funktionsbeschichtungen, sind spezielle Nischenprodukte. Der Markt, den wir bedienen, ist also überschaubar. Das bedeutet aber auch, dass wir uns nicht nur auf eine Region konzentrieren können. Unser Fokus ist der Weltmarkt und dementsprechend suchen wir gezielt weltweit nach geeigneten Partnern für den Vertrieb. Auf Messen, wissenschaftlichen Veranstaltungen und durch Vorträge knüpfen wir Kontakte und verschaffen unserem Unternehmen Bekanntheit. Mittlerweile sind wir in den USA, Kanada, Japan, Australien, China und Indien durch Repräsentanten vertreten. Da wir keine Standardprodukte verkaufen, ist die ingenieurtechnische Beratung vor Ort bei den meist unikalen Systemlösungen von entscheidender Bedeutung. Produktion und Entwicklung verbleiben jedoch weiter bei uns.

Wie hat Fraunhofer Venture Sie unterstützt?

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist nach wie vor Gesellschafter mit einer Minorität. Gerade in der Gründungsphase hat uns Fraunhofer Venture vor allem organisatorisch unterstützt. Wir konnten viel von den Erfahrungen von Fraunhofer Venture mit anderen Spin-offs profitieren, als es um die Ausarbeitung der Satzung oder eines Kooperationsvertrages ging. Die Bedingungen gegenüber unserem Unternehmen in der Gründungsphase waren sehr fair. So wäre  uns die Rückkehr zu unserem früheren Arbeitsplatz innerhalb der ersten 18 Monate jeder Zeit möglich gewesen.

Herr Dietsch, vielen Dank für das Interview!

 

Spin-off im Profil

SURAGUS GmbH

SURAGUS GmbH



Die SURAGUS GmbH ist ein über EXIST gefördertes Spin-off des Fraunhofer-Instituts für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP). Das junge Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt wirbelstrombasierte, zerstörungsfreie Prüftechnik für innovative Prüfaufgaben. Anwendung findet dieses innovative Verfahren unter anderem in der Photovoltaik-, Display-, Architekturglas oder Leichtbauindustrie (CFK).


„Zerstörungsfrei prüfen zu können, stellt für viele Unternehmen heute eine Mussbedingung dar, wenn es um die dauerhafte Qualitätssicherung ihrer Produkte geht. Die Innovation der SURAGUS GmbH besteht in der hohen Ortsauflösung, dem sehr breiten Frequenzbereichen und der umfangreichen Analysemöglichkeiten, sowie in der komfortablen Nutzung der Auswertungssoftware“, erklärt Unternehmensgründer Dipl.-Wi.-Ing. Marcus Klein die Vorteile für den Nutzer der Produkte der SURAGUS GmbH. Aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet, ebnet diese zerstörungsfrei und berührungslos arbeitende Technologie den Weg, Strukturen effizienter und somit kostengünstiger auszulegen sowie deren Qualität und Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Das Wirbelstromverfahren nutzt dabei lokale Leitfähigkeitsunterschiede der Prüfobjekte für die Charakterisierung von korrelierenden Qualitätseigenschaften wie beispielsweise Schichtdicke, Leitfähigkeit, physische Veränderungen oder Homogenität und Reinheit. Das komplexe Wirbelstromsignal enthält verschiedene Informationen über das Prüfobjekt, welche in vielen Fällen anhand einfacher oder komplexerer Algorithmen separiert werden können. Die Wirbelstromprüftechnik der SURAGUS GmbH basiert auf einer leistungsfähigen Elektronik mit einem breiten Frequenzbereich von 10 kHz bis 100 MHz.

Die EddyCus® Produktserie des Unternehmens ist für die Schichtcharakterisierung ab fünf Nanometer Schichtdicke geeignet. So wurde der universelle Wirbelstrommessplatz EddyCus® MPECS (Multi Parameter Eddy Current Scanner) entwickelt, um schnell und einfach hoch aufgelöste Leitfähigkeitsmaps von strukturierten und unstrukturierten Schichten und Schichtsystemen zu erstellen. „Dieses vielseitige Verfahren eignet sich für die Qualitätsbewertung in vielen unterschiedlichen Industrien und Forschungseinrichtungen, da veränderte Qualitätsmerkmale oft eine Änderung der lokalen Leitfähigkeit zur Folge haben, welche mittels des EddyCus®MPECS einfach und schnell abgebildet werden können.“

Die Nachfrage nach zerstörungs- und berührungsfreier Prüftechnik nimmt kontinuierlich zu. „Insbesondere aus dem Bereich der erneuerbaren Energien bemerken wir einen Nachfrageanstieg. Hier muss die Effizienz und Qualität der Produkte kontinuierlich weiter gesteigert werden. Genau in diesem Punkt setzen unsere Produkte an, indem wir insbesondere die elektrischen Eigenschaften hochauflösend prüfen und abbilden können.“, berichtet Herr Klein.

Die drei Gründer Dipl.-Wi.-Ing. Marcus Klein, Dr.-Ing. habil. Thomas Herzog und Dr. Henning Heuer entstammen der Abteilung Sensorsysteme des Fraunhofer IZFP in Dresden. Mit der 2010 gegründeten SURAGUS GmbH möchte das Gründerteam die sich bietenden Chancen am Markt nutzen und insbesondere Prüfaufgaben aus den Bereichen erneuerbare Energien und energieeffiziente Systeme lösen. Bei ihrer Unternehmensgründung wurden sie durch das EXIST-Forschungstransfer Förderprogramm unterstützt,  über welches das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten fördert.

 

Aktuelles

Fraunhofer-Networkshop vom 11. bis 13. Mai 2011 in Berlin

Unter dem Motto „Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen und Expertenvorträge hören“, findet der bereits 8. Networkshop der Fraunhofer Venture in Berlin statt. Im Fokus steht dabei, Menschen mit Gründungsambitionen bzw. -erfahrungen zum informellen Erfahrungsaustausch zusammen zu bringen. Zudem behandelt die Veranstaltung verschiedene Fachthemen.

Als eine Besonderheit in diesem Jahr zählt die Prämierung der Ideengeber, die an der Fraunhofer-Ideenwelt teilgenommen haben. Unter dem Motto „Fraunhofer Venture sucht den Geistesblitz“, sind Fraunhofer-Mitarbeiter dazu aufgerufen worden, ihre spannenden, kreativen und außergewöhnlichen Ideen bis zum 31. März 2011 bei Fraunhofer Venture abzugeben. Gesucht wurden Ideen zu Innovationen, Firmengründungen, Produkten oder Dienstleistungen aus der Fraunhofer-Welt.

Die besten zehn Ideengeber haben nun die Möglichkeit am 12. Mai ihre Idee vor einer Jury zu präsentieren. Mit attraktiven Preisen werden im Anschluss die ersten drei Gewinner belohnt. Das Team auf dem ersten Platz darf sich über eine Reise in die USA freuen.

Kontakt

Infoveranstaltung „Selbstständig in die Zukunft - Mit Forschung etwas Unternehmen“ am 17. Mai 2011 in Stuttgart

Die Gründung eines eigenen Unternehmens bietet eine attraktive Option zur Umsetzung von Forschungsideen. Im Rahmen der kostenlosen Informationsveranstaltung an der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Technologie -Transfer-Initiative (TTI), Fraunhofer Venture und der Max-Planck Innovation GmbH werden verschiedene Unterstützungsangebote für wissenschaftsbasierte Gründungen aufgezeigt.

Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Alumni, Gründungsinteressierte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sowie Gründer/innen und junge Unternehmen, die sich im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen über Beispiele erfolgreicher Technologie- Transfers,  sowie entsprechender Unterstützungsangebote, umfassend informieren möchten.

Zu den Referenten gehören u.a. Matthias Keckl von Fraunhofer Venture München sowie Dr. Florian Kirschenhofer, Start-up Manager der Max-Planck-Innovation GmbH München.

Anmeldeschluss ist der 09. Mai 2011

bwcon: High-Tech Gründerfonds Sprechtag am 17. Mai 2011 in Stuttgart

In Zusammenarbeit mit Fraunhofer Venture, der Max-Planck Innovation GmbH und der Technologie Transfer Initiative GmbH (TTI) bietet die bwcon an der Universität Stuttgart  als Ergänzung zur Infoveranstaltung „Selbstständig in die Zukunft - Mit Forschung etwas Unternehmen“ einen High-Tech Gründerfonds-Sprechtag an. Dabei stehen Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds (HTGF) Gründern und Projektteams aus Forschungseinrichtungen und Hochschulen für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Ziel ist es Geschäftsmodelle und Gründungsprojekte zu bewerten und auf ihre Eignung für eine Finanzierung durch den HTGF zu prüfen. Zu den Zielgruppen gehören Gründerteams, die nach einer Seedfinanzierung suchen sowie Gründungs- und Forscherteams in der Vorgründungsphase. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat sich mittlerweile als wichtige Finanzierungsalternative für innovative Gründungsprojekte in der Seedphase entwickelt. Er stellt wachstumsambitionierten Hightech-Unternehmensgründungen das Startkapital in der Seedphase zur Verfügung und sichert so die Finanzierung bis das Gründungsunternehmen „reif“ für eine Finanzierung durch weitere Investoren ist.  Anmeldeschluss ist der 03. Mai 2011

Spendenaktion des High-Tech-Gründerfonds für Japan

HTGF

Anlässlich der Tragödie in Japan möchte der High-Tech-Gründerfonds mit seinen Partnern und der deutschen Start-Up-Szene Spenden für die Opfer von Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe in Japan sammeln. Dabei setzt die Aktion auf das Hilfsbündnis Aktion Deutschland Hilft e.V., welches für viele renommierte Hilfsorganisationen die Hilfe für Japan koordiniert. Das Vorhaben kann entweder durch eine Direktspende oder durch Anlegen einer eigenen Spendenseite unterstützt werden.

bwcon : Business Angel Matching „Erstklassige Ideen finden Investoren“ am 7. Juli 2011 in Karlsruhe

Vor allem bei neuen, innovativen Geschäftsideen im Hightech-Bereich scheuen Banken häufig das Risiko einer Investition. Hier werden Business Angels (BA) aktiv. Es handelt sich um private Investoren, die Ihrem Unternehmen mit Risikokapital, Know-how und Kontakten zur Seite stehen.

Die Business Angels erwerben Gesellschafteranteile und stärken mit ihrem Investment die Eigenkapitaldecke des Unternehmens. Das CyberForum bietet jungen Unternehmen die Chance, sich bei einem der regelmäßig stattfindenden Matching-Events für Business Angels mit dem Fokus Software / IT / Web / Mobile zu präsentieren. Dort stellen sich die ausgewählten Unternehmen vor und legen dar, wie sie das benötigte Kapital einsetzen möchten. Nach der Präsentation werden Gespräche mit interessierten Business Angels geführt.

vfn Investmentforum bei der Firma Kriwan am 20. Juli 2011 in Forchtenberg

Private oder mittelständische Investoren sind herzlich zum vfn Investmentforum eingeladen, die innovative, technologieorientierte Entrepreneure auf der Suche nach Beteiligungskapital kennenlernen möchten. 

Vier bis sechs interessante, technologieorientierte und junge Unternehmen auf der Suche nach Beteiligungskapital werden an diesem Tag in jeweils 10 Minuten ihre Ideen bzw. ihr Unternehmen vorstellen.

Anmeldeschluss für Unternehmensgründer ist der 24. Juni 2011, für Investoren der 13. Juli 2011

 

Seminare und Workshops

Netzwerk Nordbayern: Kompaktseminar „Professionelle Businessplan-Erstellung“ am 17. Mai 2011 in Nürnberg

Netzwerk Nordbayern


Der Businessplan ist ein notwendiges und unumgängliches Instrument für die strategische Unternehmensplanung geworden. Ob nun als Grundlage für die Verhandlungen mit Kapitalgebern, als Basis einer Unternehmensgründung oder als detaillierte Vorbereitung für eine Expansion.Das Seminar behandelt praxisnah und in kompakter Form alle Bestandteile eines Businessplans, von der Geschäftsidee bis zur Finanzplanung.

Der Referent Alexander Becker ist als Projektleiter für die Organisation und Durchführung des Businessplan-Wettbewerb Nordbayern zuständig und berät Unternehmensgründer bei der Optimierung ihrer Businesspläne. Zudem unterstützt er im Rahmen von Technologie-Scouting-Projekten Hochschulgründer bei der Evaluation ihrer Geschäftsideen und der erfolgreichen Ausgründung.

Munich Network : „WakeUp! 'eCommerce - so gelingt´s'“ am 19. Mai 2011 in München

Zum Thema „e-business – Wachstum für Ihr Geschäft“ referiert der diplomierte Betriebswirt und Geschäftsführer der Rosenheimer Online-Agentur TechDivision Josef Willkommer über mögliche Strategien, Anforderungen und Umsetzungsszenarien im Wachstumsmarkt eCommerce. eCommerce ist nicht nur ein bedeutender Treiber für den Handel, sondern auch für Hersteller und Dienstleistungsunternehmen geworden. Heutzutage gehören ein ansprechender Online-Shop und eine clevere ECommerce-Strategie zu den Must-Haves. Für alle eCommerce-Interessierten stellt die Veranstaltung eine effiziente Möglichkeit dar, sich fundiertes und praxisorientiertes Grundlagenwissen anzueignen.

WakeUp! ist eine Netzwerk-Veranstaltung im Munich Network. Jedes „WakeUp!“ steht unter einem besonderen Thema. Dazu referiert ein Themen-Experte ca. 20 Minuten und teilt seine persönlichen Erfahrungen mit den Teilnehmern. Alle Teilnehmer stellen sich persönlich vor und haben zudem Gelegenheit, auch ihre eigenen Erfahrungen, Ideen und Perspektiven auf das Tagesthema mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Munich Network: 1st mobile@all® am 24. Mai 2011 in München

Die Konferenz zeigt neue Chancen und Möglichkeiten auf, Technologien zu entwickeln, Kompetenzen zu schärfen oder zu erlangen, Partnerschaften zu formen, neue Geschäftsmodelle zu gestalten und mit Unternehmergeist zu Erfolgen zu führen. Sie richtet sich sowohl an Unternehmer, marktinteressierte Wissenschaftler und Entwickler als auch an Investoren.

Zum Thema mobile Kommunikation und die damit verbundene Veränderung des Kommunikationsverhaltens referieren Wissenschaftler und Unternehmer aus verschiedenen Branchen. Durch die Möglichkeiten leistungsfähiger mobiler Datenkommunikation und flächendeckender, hoher Bandbreite zeichnet sich ein struktureller Wandel durch die Einsatzmöglichkeiten in vielen Lebensbereichen und Industrien ab z.B. Arbeit, Freizeit, Verkehr und Logistik, Energieversorgung, Gebäude und Infrastruktur: mobile Kommunikationstechnologien und -dienste verändern Verhalten und befriedigen neue Bedürfnisse.

Darüber hinaus erhalten bis zu 10 ambitionierte Start-ups auf der Suche nach Kapital oder Kooperationen Gelegenheit, sich in der Start-up-Area zu präsentieren. 3 dieser 10 Bewerber wird die Möglichkeit geboten sich vorzustellen.

bwcon: „Cloud Computing – neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen?“ am 7. Juli 2011 in Stuttgart

Der effektive IT-Einsatz ist ein zentrales Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg von klein- und mittelständischen Unternehmen. In diesem Kontext gewinnt das Trendthema Cloud Computing an Relevanz: Infrastrukturen und Software können je nach Bedarf als „Service“ bezogen und abgerechnet werden. Doch sorgt dieses Modell wirklich für mehr Flexibilität und Effizienz im Betriebsalltag?

Auf der Veranstaltung werden praktische Nutzungsszenarien und Möglichkeiten von Cloud Computing diskutiert, die die Dynamik von klein- und mittelständischen Unternehmen zu verbessern, helfen sollen. Die Voraussetzungen für eine Migration in die „Wolke“ stehen genauso im Fokus, wie etwaige Kostenvorteile, innovative Betriebsprozesse oder Service-Level-Agreements. Ebenfalls behandelt werden kontroverse Diskussionspunkte wie Sicherheit und rechtliche Aspekte beim Cloud Computing.

Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2011.

Munich Network: 5. Münchener Cleantech-Konferenz am 14. Juli 2011 in München

Die 5. Münchener Cleantech-Konferenz behandelt Themen zur Innovations- vs. Preisführerschaft und beleuchtet Innovationen, Geschäftsfelder sowie Opportunities in der Branche „Cleantech & IT“. Die Konferenz richtet sich an Cleantech-Unternehmer, -Investoren, -Wissenschaftler und -Interessierte.
 
Die Teilnehmer und Referenten bekommen die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen der Märkte und Technologien zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Außerdem werden den Interessierten Ideen und Perspektiven für Möglichkeiten neuer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle sowie neuer Kooperationen aufgezeigt. Die Konferenz stellt dabei
eine Kontaktplattform für Unternehmer, Industrievertreter, Start-ups, Investoren, Wissenschaftler und Interessierte dar.