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Fraunhofer-Ausgründungen: Perspektiven für Gründer und Institute

Prof. Dr. Reinhart Poprawe, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT, berichtet über Ausgründungen des Instituts und persönliche Erfahrungen mit jungen High-Tech-Unternehmen

Mit über 250 Mitarbeitern und 10.000 m2 Nutzfläche zählt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT weltweit zu den bedeutendsten Auftragsforschungs- und Entwicklungsinstituten seines Fachgebietes. Die Kernaktivitäten decken ein weites Themenspektrum ab - von der Entwicklung neuer Laserstrahlquellen und -komponenten über den Einsatz moderner Lasermess- und Prüftechnik bis hin zur Fertigungstechnik mit Lasern. Hierzu zählen beispielsweise das Schneiden, Abtragen, Bohren, Schweißen und Löten mit dem Laser sowie das Oberflächenvergüten, die Mikrofertigung und das Rapid Prototyping.

Herr Prof. Poprawe, wie viele Spin-offs haben sich in den vergangenen Jahren in etwa schon aus Ihrem Institut ausgegründet und wie haben sich diese jungen Unternehmen entwickelt?

In den letzten 25 Jahren haben sich ca. 30 Unternehmen - seit 1999 auch mit der Unterstützung von Fraunhofer Venture - ausgegründet, also ungefähr ein Unternehmen pro Jahr. Bei der Anzahl der Spin-offs zeigt sich somit eine gewisse Regelmäßigkeit. Teilweise haben sich diese bei einer Größe zwischen 5 bis 10 Mitarbeitern eingependelt, teilweise sind sie zu Gesellschaften geworden, die mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigen. Beim größten Spin-off sind ca. 200 Mitarbeiter angestellt. Addiert man alle Mitarbeiter in diesen Unternehmen, dann blickt man auf eine Zahl von ca. 1.000 Personen, die einen Umsatz von knapp 100 Mio. Euro pro Jahr erwirtschaften. Ich sage immer, die Gründung  des Fraunhofer ILT lohnt sich mindestens dreifach, denn allein von der Mehrwertsteuer, die unsere Spin-offs leisten, können wir die Grundfinanzierung für das ILT mehrfach pro Jahr bezahlen.

Wie beurteilen Sie die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Start-up-Finanzierung in Deutschland, nachdem Sie beim High-Tech-Gründerfonds auch Mitglied eines Investitionsgremiums sind?

Ich würde das mal pauschal mit gut bis sehr gut bezeichnen, wobei man das natürlich noch differenzieren kann. Der erste Aspekt ist, dass es vor einigen Jahren noch ganz anders in Deutschland aussah und wir sehr aufgeholt haben. Der zweite Punkt ist das zunehmende Verständnis der Gesellschaft, dass die proklamierte Trennung zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft völlig unrealistisch ist. Es gibt nur eine Wirtschaft und das ist die Realwirtschaft. Aufgrund der bekannten Effekte in der Finanzwelt hinsichtlich der Hedgefonds, hoffe ich, dass wir zunehmend Kapitalgeber dazu bringen, sich auch real zu beteiligen. Unternehmen suchen mittlerweile wieder Anbindungen an Neugründungen oder sogar direkte Beteiligungen an Projekten, was mich sehr zuversichtlich stimmt. Es zeichnet sich der Trend ab, dass Kapital wieder in Unternehmen investiert wird, bei denen es um unternehmerisches Handeln geht und nicht nur um die blanke Vermehrung des Geldes. Hinter Geld muss immer eine reale Leistung stehen.
 
Sie befürworten und unterstützen Ausgründungen aus Ihrem Institut. Erläutern Sie bitte, warum Sie es für wichtig halten, dass sich Fraunhofer-Mitarbeiter aus Ihrem Institut ausgründen.

Das hat ganz pragmatische und einfache Gründe. Es ist gut für den Ruf eines Fraunhofer-Instituts, 30 Gesellschaften gegründet zu haben.  Dieser Ruf verbessert das Standing bei Kunden und zeigt auch einen gewissen Innovationsgrad des Instituts. Andererseits schneiden wir uns mit jeder Ausgründung auch einen starken Arm ab. Denn mit jeder Ausgründung gehen auf der einen Seite Mitarbeiter verloren und auf der anderen Seite fallen außerdem Industrieerträge aus diesem Bereich weg. Von der formalen Seite gesehen, ist eine Ausgründung kontraproduktiv für die Finanzierung eines Instituts. Deshalb müssen die Benefits überwiegen, die sich aus dieser Ausgründung ergeben. Das ist neben dem Ruf des Fraunhofer ILT insbesondere die Schaffung eines Netzwerkes von Industriepartnern, die sich später dann wiederum an Verbundprojekten beteiligen. Dies führt dann wieder zu einer höheren Auftragsauslastung im Institut.

Welche Voraussetzungen müssen aus Ihrer Sicht gegeben sein, dass ein Fraunhofer-Spin-off sich erfolgreich auf dem Markt etablieren kann?

Ganz einfach: Der Markt muss da sein. Wenn es einen Markt für das Produkt gibt, dann wird es erfolgreich sein. Das bedeutet, dass die Gründer sehr genau den Markt beleuchten müssen. Der Businessplan muss also sehr präzise erarbeitet werden und realistisch sein. Häufig basiert der Businessplan auf der Sicht des Naturwissenschaftlers oder Ingenieurs. Die Marktanalyse ist oft nicht ausreichend oder der Markt wird in der Anfangsbegeisterung zu positiv betrachtet. Wir unterstützen gemeinsam mit mehreren lokalen Ausgründungsförderern – auch  mit Fraunhofer Venture - die Ausgründungen mit allen unseren Erfahrungen und die meisten Gründer haben dafür ein offenes Ohr.

Inwieweit steht das Spin-off nach der Gründung mit dem Fraunhofer ILT weiterhin Kontakt?

Am Anfang fast gar nicht und wenn, nur mit Belastung für das Institut. Die Gründer  sind voll und ganz mit sich selbst beschäftigt und haben ein hohes Maß an Selbstbewusstsein im positiven Sinne. Nach dieser Phase werden wir dann häufig nach ca. 2-4 Jahren wieder kontaktiert und es kommen sehr intensive Kooperationsgespräche zustande sowie die Überlegungen der Spin-offs sich an Verbundprojekten zu beteiligen. Am Anfang kosten diese Kooperationen das Institut Aufmerksamkeit und Geld, aber langfristig lohnen sich diese Bemühungen für das Institut.

Welchen Technologiebereichen aus Ihrem Institut trauen Sie in absehbarer Zeit das größte Potential zu, der Kern eines neuen Geschäftsmodells zu sein?

Vor allem den generativen Fertigungsverfahren, denn hier vollzieht sich im Augenblick ein Wechsel in der Gesamtprozesskette der automatisierten Fertigung, der das Produktionsverfahren um ein Vielfaches vereinfacht. In der Gegenwart werden Werkstoffe aus der Erde gewonnen und komplex verarbeitet. Ein Beispiel wäre Stahl, der in Brammen gegossen wird, warm und kalt gewalzt wird, umgeformt und zugeschnitten wird, anschließend montiert und verschweißt wird. Für die Blechteilfertigung, z.B. in der Automobilindustrie, gibt es jetzt die Alternative, mittels eines 3D-Druckers aus dem Pulverblech direkt dreidimensionale Bauteile zu drucken. In einigen Bereichen hat sich diese Innovation schon durchgesetzt und ich bin mir sicher, dass sich diesbezüglich zeitnah viele Spin-offs ergeben werden. Zudem sind die automatisierte Sortierung von Abfall und Schrott sowie die Mikro- und Nanotechnologie zwei brisante, zukunftsfähige Themen.

Wo sehen Sie die Vorteile für ein Fraunhofer-Institut, offen gegenüber gründungswilligen Mitarbeitern im eigenen Institut zu sein?

Das ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin eines Forschungsinstitutes, die zum Ansehen und Ruf bezüglich der Qualität eines Instituts beiträgt. Darüber hinaus fördern wir durch solch eine Kultur die Rekrutierung unternehmerisch veranlagter Studenten. Denn wir legen bei unseren Studenten nicht nur Wert auf technisch inhaltliche Perspektiven sondern suchen auch nach Nachwuchs, der ein Gefühl für Unternehmertum hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Falle von erfolgreicher Kooperation von Spin-offs mit der Industrie auch der Ruf des Fraunhofer-Instituts gestärkt wird, da die Spin-offs weiterhin Bestandteil unseres Netzwerks sind.

Was halten Sie generell von der Gründerkultur in Deutschland? Wagen Ihrer Ansicht nach zu wenige den Schritt in die Selbstständigkeit oder ist die Konkurrenz der etablierten Unternehmen einfach zu groß?

Das ist beides richtig. Es wagen Wenige den Schritt in die Selbstständigkeit, was vielleicht daran liegt, dass wir eine große und gute Industriekultur in Deutschland haben. Der Mittelstand, die Selbstverantwortung, die Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit Märkten ist in deutschen Unternehmen im weltweiten Vergleich extrem ausgeprägt. Das industriell bestehende Gefüge ist sehr gut etabliert, deshalb ist die Schwelle, schnell ein Unternehmen zu gründen, relativ hoch.  In anderen Ländern mit hochdynamischer Unternehmenskultur und vielen Gründungen in den verschiedensten Sektoren, wie zum Beispiel in den USA, ist die Schwelle natürlich niedriger, so etwas zu machen.

Welche Aktivitäten erachten Sie für notwendig, um die Gründerkultur in Deutschland nachhaltig zu verbessern?

Da ist viel Psychologie im Spiel. Einerseits ist es sicher richtig, wenn wir zum Beispiel über das „Valley of Death“ reden: Es gibt eine Idee, die ersten Aufträge sind da, man gründet mit Begeisterung ein Unternehmen und dann aber kommt das „Valley of Death“ und damit verbunden die Schwierigkeiten. Hier stellt sich die Gretchenfrage, ob sich das Unternehmen entweder etabliert oder ob es scheitert. Andererseits muss man aber auch sehen, dass viele unserer Unternehmen beispielsweise nie ein „Valley of Death“ erlebt haben, sondern eine kontinuierliche und systematische Expansion und Entwicklung. „Valley of Death“ findet dann statt, wenn ein Businessplan zu optimistisch gestaltet ist, und wenn die Erwartungen der Finanziers auch zu optimistisch waren. Das heißt, wir als Gesellschaft müssen es schaffen, intensiv und positiv über Ausgründungen und Ausgründungsstrukturen zu reden. Erst dann werden Gründungen auch mehr als Normalität gesehen und können auf diese Weise in ihrer Zahl vermehrt und in ihrer Qualität befördert und verbessert  werden.

Herr Prof. Poprawe, vielen Dank für das Interview!

 

Spin-off im Profil

TriDiCam GmbH

Logo TriDiCam


Die im Jahre 2008 gegründete TriDiCam GmbH ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg. Das junge Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt robuste 3D-Time-of-Flight Bildsensoren. Die Technologie findet überall dort Anwendung, wo Abstände, Bewegungen und Volumen in Echtzeit sicher erfasst werden müssen, unter anderem in der Verkehrstechnik und Gebäudeüberwachung.

Mit dem Fraunhofer-Institut in Duisburg besteht eine enge Forschungskooperation, die die Basis für den langfristigen Entwicklungsvorsprung der TriDiCam GmbH darstellt. Die Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts besitzen langjährige Erfahrung im Forschungsgebiet der CMOS-basierten Sensoren und sind für die Entwicklung neuer Innovationspotentiale innerhalb dieser Technologie weltweit bekannt.

Die Anwendung des „3D Time-of-Flight“ Verfahrens zur optischen Abstandmessung nutzt die Ausbringungseigenschaften des Lichts. Die Ermittlung der Entfernung erfolgt dabei über die Reflektion und Laufzeit des Lichts. Anhand der genauen Kenntnis der Lichtgeschwindigkeit lassen sich Entfernungen in „Echtzeit“ messen. Hierbei wird ein sehr kurzer Lichtpuls (z.B. Laser) abgestrahlt, dieser Puls wird dann von einem Objekt reflektiert und anschließend von einem Empfänger (Sensor) detektiert. Zu den Vorteilen der Technologie zählen die Abstandsauflösung von 1 cm auf mehrere Meter sowie die Lieferung von Bild- und Entfernungsinformation eines jeden Pixels. Zudem charakterisiert sich das TriDiCam Sensorprinzip durch inhärente Hintergrundlichtunterdrückung, hohe Wiederholraten, keine Mehrdeutigkeiten und hohe Dynamik.

3D Time-of-Flight Sensoren haben sich in den letzten Jahren in vielen Sensorikanwendungen durchgesetzt. Die Potentiale des CW-Verfahrens (Continus Wave) werden mit denen des LIDAR (Light Detection And Ranging) basierten Verfahrens für die TriDiCam-Sensoren vereint. Damit erschließt die Technologie viele neue Anwendungsfelder und Märkte, die gängige Sensortechnologien wie Radar und Ultraschall nicht berücksichtigen können. Die Anwendungsmöglichkeiten sind – gerade in den volumenstarken Automotive- und Konsumer-Märkten - sehr vielfältig.

Zu weiteren Anwendungsfeldern gehört die Sicherheitsüberwachung automatischer Türen, Tore und Fenster sowie die Volumenberechnung fahrender Fahrzeuge. Auch in Industrie und Logistik finden Applikationen Einsatz, wie etwa beim Erkennen und Messen von Gegenständen auf Fließbändern.

Im Juli 2011 konnte auch die planmäßige 2.Finanzierungsrunde mit den bestehenden Investoren erfolgreich abgeschlossen werden, was die nötige finanzielle Sicherheit für TriDiCam und ihre Kunden für die nächsten Jahre gibt.

 

Aktuelles

Fraunhofer Venture Unternehmensplanspiel vom 8. bis 10. November im Schloss Hohenkammer

Mit immer größer werdendem Erfolg veranstaltet Fraunhofer Venture seit einigen Jahren das Seminar Unternehmenssimulation Spin-Off-Cycle - Vom Unternehmensaufbau bis zum Exit. Die Veranstaltung richtet sich an Gründungsinteressierte sowie an angehende und ausführende Führungskräfte und bietet diesen die Möglichkeit, die Realität eines Unternehmens mit Unternehmensplanspielen zu simulieren.

Die Teilnehmer lernen, wie sich eine Ausgründung aufbauend auf einen Businessplan modellhaft entwickeln kann. Komplexe Systeme und deren Prozesse werden transparent gemacht. Alle typischen Bereiche eines Unternehmens, deren Aufgabenstellung und Zielkonflikte zwischen einzelnen Bereichen werden beleuchtet.

Fraunhofer-Mitarbeiter können sich mit dem Anmeldeformular bis zum 30. September 2011 anmelden. Externe können sich ebenfalls bis zum 30. September 2011 direkt bei Herrn Stöger anmelden.

Kontakt

Bosch Venture Forum am 20. und 21. September in Stuttgart

 Am 20. und 21 September vereinigt das Bosch Venture Forum innovative, europäische Start-ups im Technologiebereich mit Experten der Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC), des Business Development sowie der Innovations- und Forschungsabteilungen der Robert Bosch GmbH. Ziel ist es, mögliche Investitionen, Entwicklungsarbeit, Lizenzvereinbarungen und die Beziehung zwischen Kunde und Anbieter zu erleichtern.

Das Bosch Venture Forum bietet eine optimale Gelegenheit, die Bosch-Gruppe als Investor, Partner oder Kunden zu gewinnen. Außerdem bietet das Forum Geschäftsführern von strebsamen, europäischen Technologie Start-ups, die Gelegenheit sich auf dem Bosch Venture Forum zu präsentieren und persönlich mit einem Vertreter von Bosch zu sprechen.

 

Seminare und Workshops

Erfolgreiche Mitarbeiterführung vom 22. bis 26. August im Kloster Seeon/Chiemsee

Führungskompetenz ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren von Unternehmen. Die Führung von Mitarbeitern und Teams durch „Trial and Error” zu lernen, sollte sich heute kein Unternehmen mehr leisten. Wer Führungsverantwortung trägt, muss die Qualität seiner Führung vom ersten Tag an unter Beweis stellen.

Dieses Intensiv-Seminar richtet sich an alle, die einen hohen Anspruch an die Professionalität und Effizienz ihres eigenen Führungsstils haben. Führungsnachwuchskräfte, die sich intensiv auf ihre erste Führungsverantwortung vorbereiten. Führungskräfte, die ihre Führungskompetenz professionalisieren wollen. Jungunternehmer, die Mitarbeiterverantwortung haben und Führungsthemen einen hohen Stellenwert beimessen. Übungen sowie Rollenspiele zu Situationen aus der Praxis der Teilnehmer mit Feedbackanalyse, Kurzvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, moderierte Diskussion, Erfahrungsaustausch. Outdoor-Trainingseinheiten zu Themen wie Ziele, Team-Entwicklung, Führen und Vertrauen.

Die Gebühr für die Sommer-Akademie beträgt inklusive Mittag- und Abendessen, Kaffeepausen, Getränke und Arbeitsunterlagen € 3.295,- zzgl. 19% MwSt.

Venture Lounge „Internet, IPTV, Mobile & Games“ am 5. September in Berlin

Logo Venture Lounge


Unter dem Motto "Internet, IPTV, Mobile & Games" findet die Venture Lounge in Berlin statt. Am 5. September präsentieren dort Unternehmen ihre spannenden Ideen. Die Venture Lounge bringt junge Gründer mit den Venture Capital-Gebern zusammen, die Lust auf neue Ideen haben und mit Risikokapital für Rückenwind sorgen. Jungunternehmer erhalten so die Möglichkeit, ihren Business Case den anwesenden Investoren vorzustellen und sich ein qualifiziertes Feedback einzuholen. Zusätzlich findet eine Siegerehrung statt, bei der die besten Geschäftsideen ausgezeichnet werden. Fachvorträge und der Erfahrungsbericht eines erfolgreichen Unternehmers runden das Programm ab. Selbstverständlich ist die Teilnahme auch ohne Präsentation möglich.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Teilnehmer EUR 130,00 inkl. USt.

Strategische Technologie-Bewertung am 27. September 2011 in Friedrichshafen

 Auf welche Technologien sollen wir in der Zukunft setzen und welchen Einfluss könnten sie auf unser Geschäftsmodell haben? Entscheidungen über den technologischen Weg von Unternehmen müssen viele unterschiedliche Blickwinkel integrieren – von der Unternehmensführung bis hin zum Entwickler, von der angewandten Forschung bis hin zum potenziellen Kunden.

Das EFTEK-Symposium zeigt Wege und Methoden auf, derer Unternehmen sich im Rahmen ihres Technologiemanagements bedienen können, um technologische Sachverhalte in einem strategischen Gesamtkontext umfassend bewerten zu können.

Die Anmeldegebühr beträg 50 €.

Open Innovation – mit Offenheit technologische Kompetenzen erfolgreich ausschöpfen am 10. Oktober in Friedrichshafen

Das Thema Open Innovation, also der Paradigmenwechsel hin zu einem offenen, interaktiven und kollaborativen Innovieren, hält derzeit Einzug in das Innovationsmanagement sowohl von großen als auch von kleinen Unternehmen. Allerdings werden die Diskussionen dominiert von der Frage nach der richtigen Einbindung externer Ideengeber in die frühen Produktentwicklungsphasen, sprich: es geht bislang hauptsächlich um die Integration externer Kompetenzen und Ideen.

Ein wichtiger und äußerst potenzialreicher Open Innovation-Aspekt wird derzeit noch eher stiefmütterlich behandelt – die Hebelung bestehender technologischer Lösungen in neue Anwendungen unter dem Motto »Mehr aus dem machen, was wir sowieso schon können!«. Das EFTEK-Symposium wird sich unter dem Motto »Das übersehene Potenzial von Open Innovation: Auffinden neuer Anwendungen für bestehende technologische Lösungen« genau dieser vernachlässigten Seite von Open Innovation widmen.

Die Anmeldegebühr beträg 50 €.