Fraunhofer-Beteiligung

Fraunhofer Venture

LEDON OLED Lighting GmbH & Co.KG

Das Unternehmen

LEDON OLED Lighting

Die LEDON OLED Lighting wurde im Herbst 2009 von der Zumtobel Gruppe gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft und einigen Mitarbeitern des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) als Joint Venture-Unternehmen gegründet. Firmensitz der LEDON OLED ist Dresden, eines der wichtigsten Zentren für OLED-Technologie in Europa.

Die LEDON OLED Lighting bietet die Entwicklung und Herstellung von neuartigen Leuchtmodulen und Anzeigesystemen auf Basis von organischen Leuchtdioden an. Diese Leuchtelemente werden sowohl kundenspezifisch als auch als Standardprodukte am Markt angeboten.

Die LEDON OLED Lighting sieht sich selber als Partner der Signalleuchten- bzw. Leuchtenindustrie und der Leuchtendesigner für die Realisierung der nächsten Leuchtengeneration.
 

Technologie und Produkte

LEDON OLED Modutechnik

LEDON OLED Lighting Produkte kombinieren die neueste OLED Technologie mit innovativen elektrischen und mechanischen Integrationskonzepten. Basierend auf der großen Erfahrung der LEDON OLED Lighting ermöglichen die Produkte die Realisierung der innovativsten Leuchtenkonzepte.

Die OLED Module bieten hervorragende optische Kennwerte in Kombination mit einem robusten Kontaktierungssystem und einer dünnen Bauform für den Einsatz in innovativen Leuchten.

Die OLED Produkte kombinieren große Leuchtflächenanteile mit einer dünnen Bauform und exzellenten optischen Parametern zur Erzielung der besten Ergebnisse in Großflächenapplikationen.
Ein patentiertes Haltersystem ermöglicht sowohl die Integration eines elektrischen- als auch eines Datenbussystems. Das Datenbussystem kann konfiguriert werden für den DALI oder DMX Standard und ermöglicht eine einfache und robuste Verbindung zwischen den verschiedenen Modulen.

Die Produktlinien können in verschiedenen Bauformen geliefert werden, dies ermöglicht die maximale Freiheit im Leuchtendesign.

OLED Technologie

Organische Leuchtdioden bestehen aus einer organischen Schichtfolge (Dicke typischerweise um 200 - 400 nm), die zwischen einer Anode und einer Kathode eingebracht wird. Im üblichen Fall ist das Substrat Glas, auf das das transparente leitende Oxid Indiumzinnoxid (ITO) aufgebracht wird. Darauf folgt die organische Schichtfolge, die aus Löcher transportierendem Material, emittierendem Material und Elektronen transportierendem Material besteht; anschließend folgt eine meist metallische Kathode.

Die Nutzung großflächiger OLEDs mit hoher Effizienz ist die beste Technologie für die Realisierung von flächigen Lichtkörpern. Die Technologie bietet ein sehr natürliches diffuses Licht mit sehr geringer Dicke in einem weiten Farbspektrum.

Zusätzlich ermöglicht die OLED Technologie neuartige Realisierungsmöglichkeiten in Form von transparenten und flexiblen Lichtsystemen.