Fraunhofer-Beteiligung

Fraunhofer Venture

m2k-laser GmbH

Das Unternehmen

m2k-laser 

Die m2k-laser GmbH wurde 2001 in Freiburg i.Br. mit Unterstützung von Fraunhofer Venture als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF gegründet. Die m2k-laser konzentriert sich auf die Konzeption, die kundenspezifische Entwicklung und die Herstellung von innovativen Diodenlasern hoher Leistung und höchster Brillanz. Auf der Basis der III-V Halbleitermaterialien GaAs, InP und GaSb werden im Wellenlängenbereich zwischen 750nm und 2500nm Einzelemitter, Laserarrays und fasergekoppelte Module hergestellt und vertrieben. In den vergangenen Jahren erregte die m2k-laser vor allem durch ihre Trapezlasertechnologie weltweites Aufsehen. Anfang 2007 übernahm ROFIN-SINAR mehrheitlich die m2k-laser.

Produkte und Technologie

Hochleistungsdiodenlaser haben im Vergleich zu konventionellen Gas- oder Festkörperlasern große Vorteile: Sie erzielen einen bis zu zehnmal höheren Wirkungsgrad, sind kleiner, kostengünstiger, langlebig und zuverlässig. Der wesentliche Nachteil war bislang jedoch die schlechte Strahlqualität. Diese Einschränkung überwindet der Trapezlaser, den Freiburger Forscher am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF entwickelten und mit Unterstützung von Fraunhofer Venture durch die Gründung der m2k-laser GmbH zur Serienreife brachten. In vielen Einsatzgebieten tritt der kompakte Hochleistungslaser dadurch in Konkurrenz zu Festkörper- und Faserlasern: in der Mess- und Fertigungstechnik, der Spektroskopie und der Analytik ebenso, wie in der Medizintechnik. Durch seine besondere Strahlqualität eignet er sich insbesondere für faserbasierte Anwendungen.

Trapezlasertechnologie
Die Qualität und die Einsatzfähigkeit eines Lasers hängen von zwei Kriterien ab: Zum einen sollte er eine hohe Ausgangsleistung erzielen, auf der anderen Seite ist die Strahlqualität wesentlich für die Fokussierbarkeit und Präzision des Laserstrahls. Der Trapezlaser verknüpft beide Eigenschaften durch eine Optimierung des Halbleitermaterials in Verbindung mit einem trapezförmigen Design. Er erreicht so hohe optische Ausgangsleistungen von über 5 Watt bei gleichzeitig hervorragender Strahlqualität. Der Lichtstrahl des Trapezlasers hat bei gleicher Leistung mehr als die 25fache Leistungsdichte herkömmlicher Hochleistungsdiodenlaser.

Hochleistungslaser im mittleren Infrarot
Im Wellenlängenbereich oberhalb von 1850nm besitzt die m2k-laser mit ihren Hochleistungslasern ein Alleinstellungsmerkmal. In den letzten Jahren hat die m2k für den Wellenlängenbereich im mittleren Infrarot ein komplettes Produktspektrum entwickelt, das sich von Einzelemittern und Laserarrays über fasergekoppelte Lasermodule bis hin zu Laserstacks erstreckt. Damit werden den Anwendern in diesem interessanten Wellenlängenbereich erstmalig sehr hohe optische Leistungen auf Basis von Diodenlasern angeboten. Die Einsatzgebiete dieser Trapezlaser und -verstärker sind entsprechend breit gefächert. In der Laserchirurgie beispielsweise basiert deren Verwendung auf der Absorption von Wasser um 1940nm, in der Materialbearbeitung auf der ausgeprägten Absorption von Kunststoffen in diesem Wellenlängenbereich. Die Diodenlaser werden außerdem als optische Pumpquelle für Festkörper-, Faser- oder Scheibenlaser genutzt, um eine Emission im Wellenlängenbereich zwischen 2μm und 4μm zu erreichen.