Fraunhofer-Beteiligung

Fraunhofer Venture

fortiss GmbH

Das Unternehmen

fortiss GmbH 

Das fortiss Institut ist eine eigenständige GmbH  mit der Technische Universität München (K.d.ö.R), der Fraunhofer Gesellschaft und der Lfa Förderbank Bayern als Gesellschafter. fortiss kooperiert dabei in wissenschaftlichen Fragestellungen eng mit der Technischen Universität München (TUM).

Gegenstand ist die Forschung auf dem Gebiet technischer und betrieblicher Systeme, in denen Software einen wesentlichen Anteil hat.

Das Institut ist organisiert in die drei komplementären Forschungsbereiche
  • Software and Systems Engineering
  • Cyber-physical systems
  • Information Systems

fortiss arbeitet in R&D Projekten mit vielen bekannten Firmen und Institutionen, vorwiegend in Bayern beheimatetet, auf den Anwendungsfeldern Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Automatisierungstechnik, insbesondere Produktionssteuerung und Robotik, Medizintechnik, Kommunikationstechnik, betriebliche und überbetriebliche Informationssysteme mit Schwerpunkt Finanzdienstleistung, IT-basierte Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Gesundheitswirtschaft.

fortiss GmbH 

Forschung

Cyber-Physical Systems

Der Begriff Cyber-Physical Systems bezeichnet Computersysteme, die in direkter Interaktion mit der Umwelt stehen und diese beeinflussen. Typische Anwendungsfelder sind Automatisierungs-/Produktionssysteme und Transportsysteme. 


Im Gegensatz zu herkömmlichen IT-Systemen sind im Bereich der Cyber-Physical-Systems insbesondere nicht-funktionale Eigenschaften (Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verteilte Ausführung, Energieeffizienz) und das zeitliche Verhalten von besonderer Bedeutung.

Software & Systems Engineering

Eingebettete softwareintensive Systeme sind - stärker als "klassische" Softwaresysteme - wesentlich durch die Eigenschaften des Software- und Hardwaresystemanteils geprägt, aber auch von den Anforderungen und Randbedingungen des zu steuernden - technischen oder betrieblichen - Prozesses. 

Für ihre Entwicklung ist daher ein Software und System Engineering-Ansatz notwendig, der die Spezifika der beteiligten Disziplinen (u.a. Mechanik, Elektrik/Elektronik, Informatik) als auch Domänen (u.a. Automotive, Avionik, Automation, Energie, Medizin) über alle Phasen von den Anforderungen bis hin zu Integration und Abnahme berücksichtigt.

Information Systems

Informationstechnologien spielen heute eine zentrale Rolle bei der Vernetzung von Marktpartnern in Wertschöpfungsnetzwerken, der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle durch neue technologische Paradigmen wie bspw. Cloud Computing oder SOA und aufgrund der immer intensiveren Verzahnung von Produkten, Software und Dienstleistungen. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich eine spezialisierte Dienstleistungsindustrie und damit gleichsam ein Trend zur optimalen Leistungstiefengestaltung (Make-or-buy Entscheidung) bei der Erbringung von IT-(Dienst-)Leistungen entwickelt.

Fokus der Projektgruppe  IT-Sourcing & Servicemanagement ist die Untersuchung des post-vertraglichen Managements von Outsourcing-Projekten und der Entwicklung einer erfolgreichen Kunden-Anbieter-Beziehung. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere Governance-Ansätze zur optimalen Steuerung von Outsourcingprojekten und das generelle Management von IT-Services im Umfeld von Sourcingentscheidungen.

Ziel der Gruppe IT-Benchmarking ist die Entwicklung geeigneter Werkzeuge zur Unterstützung des IT-Managements aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Diese dienen als Fortentwicklung der IT hinsichtlich einer internen Leistungsoptimierung sowie als Entscheidungsgrundlage für das Sourcing von IT-Services.

Die Gruppe Performance & Virtualization legt ihren Schwerpunkt auf Technikkonzepte zur Ermittlung und Bewertung der Performance von komplexen und verteilten Anwendungen. Dabei werden neben bekannten Betriebsmodellen auch Varianten wie der Betrieb in virtualisierter Umgebung und Vergleichsweise der Messung vor und nach Konfigurationsänderungen untersucht. So werden Grundlagen zur Planungssicherheit und Werkzeuge zur Qualitätsprüfung im Betrieb für entsprechende Architekturen geschaffen.