Fraunhofer-Beteiligung
Fraunhofer Venture
mignos GmbH
Das Unternehmen
Mitarbeitern der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT ist es gelungen, mit Fertigungsmethoden der Mikrosystemtechnik eine Pumpe aus Silizium zu fertigen, die dieses Problem löst. Die Ausgründung mignos GmbH, soll nun diese Pumpe am Markt etablieren und vertreiben. Weitere Mikrosysteme (Ventile, ‚Hochdruckpumpen’, etc.), die das Fraunhofer EMFT derzeit entwickelt, werden das Produktportfolio zukünftig ergänzen und dadurch die mignos GmbH weltweit zum umfassendsten Anbieter von Mikropumpsystemen machen.
Technologie und Produkte
In der medizinischen Diagnostik (Point-of-Care), der Laboranalytik und bei mobilen Brennstoffzellen werden vor allem Mikropumpen als Schlüsseltechnologie zur Miniaturisierung fluidischer Systeme angesehen (Mikrofluidik). Das Marktpotential der Technologie ist enorm.
Es gibt zwar bereits vereinzelt Mikropumpen am Markt, diese erfüllen jedoch noch nicht die Anforderungen der Anwender. Die Mikropumpe des Fraunhofer EMFT unterscheidet sich von diesem Systemen grundlegend: Sie ist derzeit weltweit die kleinste und leistungsfähigste Mikropumpe und durch zwei erteilte Basispatente abgesichert. Für die Fertigung werden keine Fremdpatente benötigt. Die Anwaltschaft Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, Pullach, hat eine Patentbewertung durchgeführt, die die Wirksamkeit der bestehenden Ansprüche bestätigt hat. Die Wettbewerbssituation kann als entspannt gelten, da sich der Markt für Mikropumpen gerade erst öffnet.
Die mignos GmbH tritt am Markt als Anbieter und Entwickler kompletter Mikropumpsysteme auf. Die Fertigung wird dabei von lizenzierten Partnerfirmen durchgeführt. Die Industrialisierung der Silizium-Mikropumpe bei Tronics Microsystems S.A., Grenoble, steht vor dem Abschluss.

Lesezeichen setzen bei