IP-Accelerator - Eine Initiative zur Verwertung nicht genutzter Fraunhofer Patente

Der IP-Accelerator ist eine Initiative zwischen dem Fraunhofer IMWFraunhofer Venture und Cornexion und soll Fraunhofer Forschenden dabei helfen für nicht verwertete Patente geeignete Kommerzialisierungspartner zu finden.

Vision

Wir sind davon überzeugt, dass eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Startups, KMU's und Fraunhofer Forschenden zu hochwertigen Verwertungsideen von bis jetzt ungenutzten Technologien führen kann. Dadurch können diese effektiv am Markt platziert und innovative Lösungen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

Warum lohnt sich die Teilnahme am IP Accelerator?

  • Ihr macht euer Patent zur Lizenz
  • Ihr bekommt Kontakt zu interessierten Lizenznehmern & Projektpartnern
  • Ihr könnt euch eine Projektförderung von 5.000€ sichern

Das Wichtigste zum IP Accelerator in aller Kürze:

1. Reicht bis zum 31.01.2023 eure Verwertungsideen für freie Patente ein.

Alle Verwertungsideen sind willkommen. Thematischer Schwerpunkt liegt bei Lösungen im Bereich Produktion & Maschinenbau.

Eine ausgewählte Jury von Vertreten des Fraunhofer IMWs, von Fraunhofer Venture, Cornexion, sowie ein Unternehmensvertreter wählen von den eingereichten Ideen die besten 6 Ideen aus.

2. Nimmt an unserem Workschop "Wie kommuniziere ich meine Idee am besten?" teil.

Dieser Workshop befähigt euch, eure Verwertungsidee in einer kurzen Präsentation klar & verständlich zu kommunizieren und euch somit auf das Treffen mit möglichen Lizenznehmern effizient vorzubereiten. 

2. Präsentiert eure Idee am 26.04.2023 vor ausgewählten KMU, Startups und anderen Interessierten aus der Wirtschaft. 

Forschende haben die Möglichkeit am 26.04.2023 im Rahmen eines Matching-Events von Cornexion in Lingen ihre Ideen vor 80-100 ausgewählten Unternehmen vorzustellen und Lizenzprojekte zu initiieren. 

3. Startet mit eurem Unternehmenspartner durch und setzt den Technologietransfer um.

Nimmt gemeinsam mit eurem KMU- oder Startup-Partner an unserem Förderprogramm für Kooperationen (CoLab) teil und erhaltet eine Projektfördeurng von 5.000€. 

 

Hier nochmals die Timeline: 

Was ist der Gewinn?

Die Forschenden der 6 besten Ideen werden eingeladen diese vor ca. 80 ausgewählten Unternehmen zu präsentieren und erhalten so die Chance  wertvolle Industriekontakte als zukünftige Lizenznehmer zu initiieren.

Alle Projektteams, die in diesem Rahmen einen potentiellen Verwertungspartner finden, erhalten zusätzlich eine Projektförderung von 5.000 € im Rahmen des CoLab Programms.  

 

Wer kann teilnehmen?

Jede/r wissenschaftliche Mitarbeiter/in kann eine Verwertungsidee für ein bestehendes Patent einreichen. Maximal drei Verwertungsideen dürfen von einer Person eingereicht werden.

Erlaubt sind Verwertungsideen, die auf einem der Patente eures Instituts beruht und dessen Rechte bei euch am Institut liegen (d.h. ausschließlich euer Institut hat das Patent angemeldet).

 

Bis wann?

Die Beiträge sind bis zum 31. Januar 2023 einzureichen (Laufzeit: 14.11.2022-31. Januar 2023).

 

Wie?

Reicht eure Idee hier mit dem Ideentemplate als PPTX oder PDF-Datei ein.

 

Was sind die Kriterien?

Praxisrelevanz, Realisierbarkeit & Skalierbarkeit, Lösungspräsenation & Greifbarkeit, Innovationsgrad, Attraktivität des Zielmarkts

Weitere FAQ

Kann ich eine Idee für ein Patent einreichen, welches noch nicht erteilt wurde?

Wir empfehlen nur Ideen für Patente einzureichen, die bereits erteilt wurden. Erst mit der Veröffentlichung der Patenterteilung besteht das Schutz- und Verbotsrecht des Patentinhabers. Patente, die bereits erteilt wurden, erhöhen somit die Attraktivität Deiner Idee gegenüber des Praxispartners und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Patent in der Industrie eine Anwendung findet.

 

Steht der IP Accelerator mit dem AHEAD Programm in Konkurrenz?

Nein, der IP Accelerator ist vielmehr dem AHEAD Programm vorgelagert und bietet einen Fast Track zur Patentverwertung – sollte es hier nicht klappen, könnt ihr euch gerne mit eurer Idee für AHEAD bewerben.

 

Was passiert mit meiner Idee, wenn diese nicht von der Jury ausgewählt wird?

Dann geht Deine Idee nicht verloren, sondern befindet sich im Backlog des IP Accelerators. Unser Praxispartner Cornexion wird alle eingereichten Ideen an seine Unternehmensnetzwerke mit über 1000 KMUs streuen, sodass auch neben dem Matching Event Praxispartner für Deine Idee gefunden werden können.

 

Wie viele Ideen kann ich einreichen?

Wir empfehlen Dir maximal drei Ideen einzureichen, bei denen Du im Lead bist. Pro Institut gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl eingereichter Ideen. Je mehr desto besser: Je mehr Technologien Deines Instituts den Industrievertretern durch die Beschreibung der Ideen zugänglich und greifbar gemacht werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Technologie verwertet wird.

 

Wie ausgereift sollte meine Idee sein?

Wichtig ist, dass Deine Idee sich von einer rein technischen Beschreibung des Patents unterscheidet, indem ein Ansatz beschrieben wird, wie diese Technologie in der Praxis zur Anwendung kommen kann. Wenn Du dabei schon einen konkreten Markt oder ein Produkt im Kopf hast, ist das super. Manchmal reicht aber auch nur ein griffiger Anwendungsfall, um das Interesse eines Praktikers zu wecken. Die Idee kannst Du dann gemeinsam mit dem Industriepartner weiterentwickeln.
Falls ihr euch unsicher seid, ob die Idee ausreicht, reicht sie lieber ein und überlasst die Entscheidung der Jury. Denn was nicht eingereicht wird, kann auch nicht bewertet werden – nur Mut!