Premiere in Göttingen: Demo Day der Life Science FDays®

7.12.2018

Beim gestrigen Demo Day der Life Science FDays® - ausgerichtet in Kooperation zwischen Sartorius, Fraunhofer Venture und der Universität Göttingen - haben sieben Gründerteams ihre Ideen vorgestellt, die sie in einem zwölfwöchigen Accelerator Programm diesen Herbst in Göttingen mit erfahrenen Business Coaches, Life-Science-Experten und erfolgreichen Unternehmern weiterentwickelt haben. Zum erstem Mal lag in diesem Jahr der Fokus auf Gründerteams aus dem Bereich Life Sciences.

Der DemoDay der Life Science FDays war ein voller Erfolg
© Fraunhofer Venture

Der DemoDay der Life Science FDays war ein voller Erfolg

Zwölf Wochen lang entwickelten Forscherteams Geschäftsmodelle
© Fraunhofer Venture

Zwölf Wochen lang entwickelten Forscherteams Geschäftsmodelle

Nach den Begrüßungsworten der Präsidentin der Universität Göttingen Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, von Dr. Sven Wagner Vice President Business Development bei Sartorius und Dr. Thorsten Lambertus Programm Manager der FDays® bei Fraunhofer Venture, präsentierten die Teams aus den Fraunhofer Instituten ihre Ausgründungsideen:  PhotoCHO entwickelt fotoinduzierbare CHO-Zelllinien mit passenden Bioreaktorsysteme, um der pharma-zeutischen Industrie zu helfen schneller und effizienter schwer herstellbare Proteine zu produzieren. ConnRad AI entwickelt eine schlanke Lösung, die Radiologen in der Teleradiologie mit künstlicher Intelligenz hilft, die Patienten schneller zu behandeln und damit Leben zu retten. FluoroDrop bietet über die Erweiterung von Fluoreszenz-Messverfahren eine Lösung, um in Proben für das Next Generation Sequencing Qualitätskontrollmessungen durchzuführen. IntelliCath ermöglicht eine präzisere und sichere Katheternavigation auf Basis einer proprietären Sensoralgorithmik und das Team um das 𝛍𝛆𝛕𝛂Korsett arbeitet an einem „pleasant-to-wear“ Skoliose-Korsett aus neuartigen Materialien, welches mit einem attraktiven Design die Therapie der Skoliose angenehm und effektiv macht.

Neben den Fraunhofer-Teams nahmen auch Teams der Universitätsmedizin Göttingen an dem Programm teil. Biobanking Partnerships entwickelt eine professionelle Vermittlungs-plattform, um Unternehmen, die auf qualitativ hochwertige Biomaterialien und gut charakterisierte medizinische Daten angewiesen sind, dabei zu unterstützen, diese fair und schnell zu erhalten. Myriamed ermöglicht es über die automatisierte Herstellung künstlicher Herzmuskelgewebe aus reprogrammierten Stammzellen potentiell neue Medikamente in hohem Durchsatz auf Cardioaktivität zu prüfen.

Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen

Die Fraunhofer Days (FDays®) dienen der unternehmerischen und systematischen Entwicklung sowie Evaluation von Geschäftsmodellen auf Basis von Technologie und Forschung. Das Programm unterstützt gezielt beim Aufbau der Bausteine Business und Team, um jungen Gründungen die Aussicht auf unternehmerischen Erfolg zu maximieren.

 „Schon über 150 Teams haben wir in den FDays® unterstützt, im unternehmerischen Denken und Handeln. Doch es gibt noch mehr Potentiale“, sagt Dr. Torsten Lambertus Programm Manager FDays® bei Fraunhofer Venture. „Bei den Life Science FDays® ist es uns zum ersten Mal gelungen das notwendige Life Science Know How in einem Batch zu bündeln und so die Teams gezielt und mit einem konzentrierten Netzwerk zu stärken.“

Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Als international renommierte Universitäts- und Forschungslandschaft sowie als Standort weltweit agierender Unternehmen unter anderem in den Bereichen Biotechnologie, Labor- und Pharmaausstattung sowie Laser und Photonik bietet Göttingen einen idealen Nährboden für junge Gründerteams im Life Science Bereich.

Als international führender Partner der biopharmazeutischen Industrie und Forschung mit Sitz in Göttingen ist Sartorius überzeugter Förderer der Life Science FDays®. „Innovation ist ein stetiger Motor für uns als Konzern, und das schon seit 150 Jahren“, sagt Dr. Sven Wagner Vice Presdient Business Development bei Sartorius. „Es liegt uns am Herzen aus dem renommierten Wissenschaftsstandort Göttingen auch einen anerkannten Gründerstandort zu machen.“