Fraunhofer Venture

Fraunhofer Venture

Vom Forscher zum Unternehmer

Eine Unternehmungsgründung ist nicht einfach, auch wenn Forscher eine innovative Idee oder eine spannende Technologie entwickelt haben. Vieles muss durchdacht und gut vorbereitet werden.

Als Partner von Spin-offs der Fraunhofer-Gesellschaft, Fraunhofer-Instituten, Industrie und Kapitalgebern unterstützt Fraunhofer Venture Wissenschaftler aus dem Fraunhofer-Umfeld auf ihrem Weg zum eigenen Technologie-Unternehmen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Technologie, Gründung, Finanzierung und Beteiligungsmanagement.

Mittlerweile konnten seit 1999 über 200 Unternehmen aus den Bereichen Life Science/Medizin, Energie und Umwelt, Information und Kommunikation, Fertigung und Verfahren, Mikroelektronik, Transport und Logistik, Werkstoffe und Photonik erfolgreich gegründet werden.

»Enabling Innovation« - Wie Innovationsfähigkeit optimiert werden kann

»Enabling Innovation« heißt das neue Förderprojekt, das Fraunhofer-Instituten ermöglicht, mithilfe eines institutsinternen Workshops ihre Innovationsfähigkeit zu analysieren und nachhaltig weiter zu entwickeln. Im Interview erklären Andreas Aepfelbacher, stellv. Leiter der Abteilung »Ausgründungen und Beteiligungsmanagement«, und Stefan Block, Technologietransfer-Manager, wie das Managementtool funktioniert und welche Bedeutung Technologietransfer für die Fraunhofer-Gesellschaft hat.

 

Welche Ziele verfolgt das Förderprojekt „Enabling Innovation“?
Stefan Block: Ziel des Förderprojektes ist es, herauszufinden welche Faktoren innerhalb eines Instituts für die Innovationsfähigkeit relevant sind und wie diese unterstützt werden können. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte betrachtet: Von der Personalführung über die Art der Kundenbeziehung bis hin zur Nutzung von Synergien.
Andreas Aepfelbacher: Darüber hinaus soll auch der Output an Innovationen betrachtet werden, also die Fragen: wie ist das Institut bezüglich Innovationsfähigkeit organisiert? Wie sehen die etablierten Prozesse aus? Welche Ergebnisse von Technologietransfer lassen sich bereits feststellen? Diese Fragen sollen beantwortet werden.
Stefan Block: Und wenn der Institutsleiter weiß, wo sein Institut gerade steht, dann kann er auch beurteilen, wie diese Prozesse – im Sinne der Institutsstrategie - in Zukunft gesteuert und gestaltet werden können.

 

Warum ist dieser Technologietransfer so wichtig – generell und für Fraunhofer?
Andreas Aepfelbacher: Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt angewandte Forschung. Damit hat sie sich ganz wesentlich dem Technologietransfer zur Stärkung der deutschen Wirtschaft verschrieben.
Stefan Block: Die Aufgabe von Fraunhofer liegt nicht nur darin, Dinge zu erforschen und zu entwickeln, sondern auch darin, sie ins reale Leben zu übertragen. Außerdem können Institute, die diese Verwertung besonders gut umsetzen, über ein größeres Budget verfügen. Ganz generell ist es zudem motivierend für die Mitarbeiter, wenn das entwickelte Patent nicht einfach nur in der Schublade verschwindet, sondern die Ergebnisse der Arbeit auch außerhalb des Büros bzw. des Labors zu sehen sind.

Rückblick 2013

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