
In vielen Bereichen sind die Ansprüche an Hygiene und Reinheit gestiegen und somit neue Methoden erforderlich geworden. Ein zukunftsweisendes Verfahren ist die Membrantechnik. Ein Unternehmen, das sich auf diese Technologie spezialisiert hat, ist die SmartMembranes GmbH. Deren ultra- und nanoporöse Membrane eignen sich zur Filtration von Wasser, Luft, Gas und weiteren Stoffen Anwendungsgebiete finden sich unter anderem im Umweltschutz, in der Raum- und Atemluftüberwachung sowie in der Arbeitsmedizin.
Das Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM hat als Initialzündung die Idee verfolgt, eine Membran mit Poren hervorzubringen, durch die gerade einmal Teilchen von wenigen Nanometern Größe passen. Dieses Vorhaben wurde realisiert, indem SmartMembranes eine hochgeordnete Struktur entwickelte, die der einer Bienenwabe gleicht. Hierfür werden Materialien wie Silizium und Aluminiumoxid verwendet. Ein Beispiel für Teilchen mit einer Größe von nur wenigen Nanometern sind Viren, die einen Durchmesser von rund 0,025 bis 0,1 Mikrometer aufweisen. Bei herkömmlichen Filtrationsvorgängen, wie beispielsweise der Mikrofiltration, die eine Porengröße von größer als 0,1 Mikrometer verwendet, werden Viren nicht erfasst. Eine Unterschreitung dieses Werts und somit eine Erfassung der Krankheitserreger wird durch eine Filtration mit Membranen der SmartMembranes GmbH ermöglicht. Mit einer Porengröße von unter 0,1 Mikrometer ist diese Art der Filterung dem Bereich Nanotechnologie zuzurechnen. Im Vergleich zu herkömmlichen Filtern ist es aber nicht nur die äußerst geringe Porengröße, die die Membrantechnik der SmartMembranes GmbH auszeichnet, sondern auch die Möglichkeit, die Poren im Nanometerbereich variabel und präzise genau einstellen zu können.
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